Diesmal hatte ich uns eine Route ausgesucht, bei der man nicht unbedingt durch das Alpencross-Mekka Südtirol kommt. Stattdessen wollte ich mal durch die Schweiz - speziell Graubünden - radeln. Die Runde startete gemütlich in Chur, und ging dann durch das Oberengadin ins Bikeparadies Alta Rezia bis runter ins Veltlin. Da es uns dann doch zum Gardasee zog, kamen am Schluss noch 3 etwas heftigere Etappen a 2000Hm durch die Bergamasker Alpen und vorbei an der Adamello-Gruppe vorbei bis nach Riva dazu.
Wie immer hab ich versucht so viel trail einzubauen wie nur irgendwie geht. Für mich waren dabei die highlights sicherlich die Abfahrt vom Rothorn (****), sowie die trails von der Alp Grüm (****) und vom Grapa di Vaia (*****)! Wirkliche Tiefpunkte gab es auf der Tour eigentlich nicht ... ausser dem Wetter am 4ten Tag weswegen wir den Col d'Anzana leider auslassen mussten Natürlich gab es lange Etappen und einige recht öde Schiebestücke - ausserdem war der 5te Tag grösstenteils nur Asphalt - aber das ging alles insgesamt noch in Ordnung.
In weiten Teilen führt die Strecke dafür durch absolut einsame Gebiete, die nicht zu den inzwischen klassischen Transalprouten gehören und es war einfach mal was anderes. Eigentlich haben wir in den 7 Tagen - anders als auf den üblichen Alpencrossrouten - zwischen Chur und Tremalzo ausser einer handvoll Tagestourern nicht eine einzige MTB-Gruppe getroffen (die 500 downhiller am Rothorn mal ausgenommen . Das ist zuweilen am Pfundererjoch schon anders wenn man sich da zur Abfahrt anstellen muss ....
Anreise nach Chur war mit der Bahn per EC (ca 4,5h) - das ist wenn man aus München kommt ideal! Der Zug kostet (als Gruppenticket) knapp €25,-/Nase. Er fährt 7:12am in München los und ist etwa 11:40am in Chur, dann kann man locker an dem Tag noch die erste Etappe machen
Diesmal waren wir mit 3 Garmin Edge ausgerüstet ... die GPS-Technik scheint sich durchzusetzen Aber nachdem mein Garmin am zweiten Tag getilt ist, war es auch besser, noch backups dabei zu haben. Wieder mal ein Beispiel dafür, sich nicht nur auf die Elektronik zu verlassen, sondern bei einer solchen Tour noch Papier dabei zu haben.
Mein Original gpx-file der Tour hat über 23.000 trackpoints ... hier auf dem site findet ihr deshalb nur eine gefilterte Version, die aber zur Navigation sicher reicht. Wer meint mehr zu brauchen, meldet sich bitte bei mir. Technik-freak der ich bin, hatte ich diesmal noch für alle Daheimgebliebenen als Service auf meinem blog die Live-Berichterstattung von unterwegs mit Bildern und Geschichten eingerichtet ... hier die Bilder und Berichte von unterwegs!
Insgesamt hat alles super geklappt. Vor der Tour war ich mir nicht so sicher, ob das mit unserer enorm grossen Gruppe mit 8-10 Leuten alles klappen würde. So viele Leute und jeder sein eigener Charakter - aber ganz ehrlich: es war prima, wie alle mitgezogen haben, auch wenn die Tage lang wurden und die Strecke holprig war
Papierkarten
Für das Gebiet dieser Tour sind folgende Karten relevant:
Um sich das abgedeckte Gebiet einer Karte anzeigen zu lassen, einfach auf neben der entsprechenden Karte klicken! Das Gebiet wird dann unten in GoogleMaps angezeigt.
Hinweis: Natürlich ist nicht das gesamte Kartenprogramm aller Herausgeber katalogisiert. Deswegen ist die Liste evtl nicht vollständig und es fehlt die eine oder andere Karte.
Und es kann selbstverständlich auch vorkommen, dass man - wegen Überschneidung im Blattschnitt - mit weniger Karten auskommt!
GoogleMaps
Die GPX-Daten dieser Tour bestehen aus 1700 Punkten. Bei großen Touren werden aus performance-Gründen nicht alle Punkte in GoogleMap angezeigt!
Um die Positionsdaten anzuzeigen, einfach mit dem cursor über das Höhenprofil fahren.
Samstag morgen 7:00 am Hauptbahnhof in München ... es geht los! Endlich Urlaub! Wir hatten bei der Bahn nur 5 Fahrradstellplätze reservieren können. Deswegen mussten Jens und ich unsere Radl auseinanderbauen, in Kartons verpacken und als "Handgepäck" mitnehmen. Frag mich bitte keiner warum - denn wir haben unsere Kartons einfach neben die anderen 5 Räder gestellt, wo durchaus genügend Platz war ...
12:30 dann - mit gut 1h Verspätung - endlich in Chur ... es kann losgehen! Sven, der mit dem Auto nach Chur gekommen war, holt uns schon am Bahnsteig ab. Jens und ich hatten uns mittlerweile ziemlich unelegant der Kartons entledigt, indem wir die Räder bereits im Zug zusammengebaut hatten und die Kartons einfach im Zug haben stehen lassen. Wir hatten die ganze Woche Angst, dass uns irgendwo ein schweizer Polizist auflauert und uns die Kartons wieder hinten aufbindet Also schnell alles zusammengepackt, auf die Räder und los! 7 Tage radln, schieben, Spass und ein bisschen Abenteuer warten auf uns. Ziel der ersten Etappe war Arosa - da man das nie ohne technische Hilfsmittel in einem halben Tag schaffen kann und da wir uns ja erstmal warmfahren mussten, hatte ich eingeplant alle möglichen Gondeln bis hoch zum Rothorn auszunutzen, die auch Fahrräder befördern. Die Kombikarte kostet etwa €50,- und erlaubt die Benutztung der 3 Bergbahnen und die Mitnahme der Räder. Also erst mal nur 5min vom Bahnhof zur Gondel geradelt und dann die nächsten 1000Hm schweissfrei bis Brambrüesch. Björn hatte erst mal seine Trinkflasche in der Gondel vergessen und wir mussten eine Runde aussetzen. Dann ging es auf trails und Schotterpisten bis runter nach Churwalden. Von dort mit dem Sessellift wieder 700Hm bis zur Alp Stätz oberhalb von Valbella und über Waldwanderwege/trails runter zur Liftanlage in Valbella/Lenzerheide. Das ganze Stück ist recht einfach zu fahren, dauerte aber deutlich länger als ich gedacht hatte.
Gegen 14:30 waren wir unten an der Talstation der Gondel zum Rothorn. Und hier war einiges los, denn genau an dem Wochenende fand in Lenzerheide die bike-attack statt. Wir hatten im Vorfeld mit den Organisatoren zwar geklärt, dass wir 8 Hanseln oben über die Rennstrecke bis zu unserem Abzweig nach Arosa durchkommen würden ... aber man kann ja nicht wissen wie es läuft. Für uns bedeute es auf jeden Fall erstmal 2h Pause, bis wir uns mit den 500 Freeridern in der Gondel die 1400Hm hoch zum Parpaner Rothorn gehangelt hatten. Als wir endlich oben ankamen, war es schon nach 16:30 und wir hatten alle mächtig Hunger, da wir den ganzen Tag noch nix gegessen hatten (sollte nicht das einzige Mal bleiben). Aber da die Zeit drängte und wir eigentlich noch vor 18:00 am Ziel sein wollten, sattelten wir gleich die Hühner und fuhren weiter.
Das ParpanerRothorn war mit 2850m der höchste Punkt der ganzen Tour und die Abfahrt über insgesamt 1000hm trails runter bis nach Arosa war sicher eines der highlights der ganzen Runde! Vom Rothorngipfel bis zum Abzeig am Weisshorn ist das ganze eine Mischung aus losem Schotter und Versorgungsweg. Dann bis zum Älplisee fährt man einen durchgehend fahrbaren, fantastischen, anspruchsvollen Trail (S2/S3) durch beeindruckende hochalpine Landschaft mit teilweise vielfältig verzweigten Pfaden und kleineren Stufen. Björn und ich wollten auf der Strecke ein paar Aufnahmen mit seiner Helmkamera machen, was leider dazu führte, dass er bei einem kurzen Anstieg die Kette durchgetreten hat! Was für Waden! Aber Gottseidank hatten wir ja genügend Ersatzteile dabei, um die Kette (nicht ganz) fachgerecht zu flicken. Barbara war sicher auch ganz froh um die Pause, denn sie musste einen kurzen pitstop zur Erstversorgung ihrer neuen Klicks machen. Leider sind wir das ganze Stück ziemlich runtergehetzt, sodass mir viel zu wenig Zeit blieb um in die richtige Alpencross-Stimmung zu kommen.
Dann nach dem Älplisee folgt eine kurze, verblockte Steilstufe runter zum Schwellisee, die man aber besser tragend zurücklegt. Ab hier ohne Schwierigkeiten auf Wanderweg im Uhrzeigersinn um den See herum bis zur Strasse, die nach Arosa runter führt. Hinter Arosa ging es dann noch einmal 5km leicht bergab bis Litzirüti, wo wir in einem schönen Landgasthof übernachtet haben.
Für den ersten Tag waren die zurückgelegten downhill-Höhenmeter nicht schlecht das Hotel war prima, die Stimmung war gut und der Wetterbericht für den nächsten Tag liess nur Gutes erwarten .. was will man mehr?
Technik ist nur dazu da, um kaputt zu gehen! Leider nur zu wahr - irgendetwas hat meinen Garmin am Sonntag morgen dazu bewegt, alle geladenen tracks komplett zu löschen. Die header der courses (Name, Gesamtlänge) waren zwar alle noch da, aber sämtliche course points waren gelöscht. Ziemlich ärgerlich, wenn wir nicht noch 2 andere Geräte dabei gehabt hätten.
Am 2ten Tag ging es von Litzirüti weiter auf den Spuren der legendären Grischa-Trails über die Panoramastrecke nach Davos - diesmal zur Abwechslung auch bergauf. In Litzirüti beginnt die Auffahrt über Schotterwege und teilweise Asphalt in Richtung der alten Walsersiedlung Medergen (2004m). Hier oben hatte man bei dem herrlichen Wetter einen tollen Blick auf die Berge rund um Arosa. Der perfekte Platz für eine kurze Pause!
Das nächste Stück zog sich leicht bergauf auf einem schmalen Wanderweg, auf dem einen Stufen und Wanderer immer wieder zum Absteigen zwangen. Dann kam die Stelle, auf die Barbara sich schon gefreut hatte: auf dem Weg zum Strelapass gibt es noch ein kleines Trage-/Kletterstück auf einem kurzen Tritt, der für nicht ganz schwindelfreie sicherlich extrem spannend ist Nach Barbaras Gesichtsfarbe zu urteilen war ich mir kurzzeitig nicht sicher, ob sie nochmal mit mir reden würde...
Nach dem Tritt dann noch ein kurzes Schiebestück zum höchsten Punkt des Tages, der Latschüelfurgga auf 2409m. Ab hier dann nur noch trails! Vom Strelapass (grausliger Laden - hier besser nicht Mittag machen!) zieht sich der Davoser Höhenweg über 8km am Hang entlang vorbei an der Parsennhütte bis zum Gotschnagrat (Wandereralarm!). Aber da wir wieder mal ein bisschen gebummelt hatten, beschlossen wir schon im Dorftäli kurz vor der Zahnradbahn aufs Weissfluhjoch rechts abzubiegen und direkt nach Davos abzufahren.
Zum Schluss des Tages hiess es dann nochmal 12km/500hm ganz gemütlich im Dischmatal von Davos bis Dürrboden kurbeln - natürlich nicht ohne eine Pause im Gasthof Teufi. Die Übernachtung im Berggasthof Dürrboden war bei unserer Planung die einzige Möglichkeit - aber wirklich zu empfehlen ist er nicht: es geht ja noch, ohne Dusche nach einem langen Tag ins Bett zu gehen (oder alternativ im Bach zu baden...brrrrr!). Aber dass die Wirtsleute nur äusserst zögerlich zu ein bisschen Freundlichkeit zu bewegen waren, fande ich schade.
Im Nachhinein würde ich hier eine etwas andere Route wählen: lieber vom Strettapass direkt runter in Richtung Davos (feiner trail!) oder halt wie geplant über den Gotschagrat (dauert länger ist aber ein high-light)
In Dürrboden beginnt der uralte Säumerpfad über den Scalettapass. Ab hier fuhren wir für 2 Tage auf der uralten Handelsroute Via Valtellina zwischen dem Veltlin und Vorarlberg/Graubünden auf dem früher hauptsächlich Wein aus dem Veltlin nach Norden gebracht wurde. Die Meinungen über diesen Säumerpfad gehen auseinander: von "...einer der besten schiebbaren Pässe in den Alpen..." bis "...komplett fahrbar...". Ich muss gestehen, dass wir uns alle an die erste Empfehlung gehalten haben. Das Stück ist einfach zu steil, um es zu fahren. Ricarda war noch schlauer: sie engagierte einen der Wanderer, um sie ins Schlepptau zu nehmen und den Pass hochzuziehen - hmmm .. hätte ich mir auch gefallen lassen! In gut 1.5h ist man gemütlich zu Fuss oben an der kleinen Schutzhütte am Scalettapass (2606m). Die Abfahrt dann war zuerst ein bisschen mühsam, denn einige verblockte Stellen zwingen einen immer wieder zum Absteigen. Doch bald war dann ziemlich alles fahrbar und der Singletrail führt einen bis zum Talboden bei der Alp Funtauna. Danach führte der Almweg über Susauna steil ins Inntal und weiter bis nach S-chanf. Hier erst mal Pause und Kohlehydrate auftanken! In S-chanf sind dann auch Sylva und Philipp zur Gruppe gestossen ... ab da waren wir dann 10!
Weiter ging es im Oberengadin/Inntal gemütlich an Samedan vorbei in Richtung Pontresina. Das Stück schaut so harmlos aus, aber wir haben zwischen S-chanf und Pontresina immerhin 400Hm gemacht. Dann ab Pontresina entlang des Flaz ganz gemächlich rauf zum Bernina-Pass - der Weg führt entlang der Abbrüche des mächtigen Morteratsch-Gletschers zu den Cascata da Bernina wo der der Flaz über einen Stufe ca. 80Hm macht - hier muss man ein kurzes Stück schieben/tragen oder auf die Autostrasse ausweichen. Dann weiter vorbei an der Diavolezza-Talstation bis hoch zum Lago Bianco am Bernina Pass, der Trennlinie zwischen Ost- und Westalpen. Das ganze Stück zog sich ziemlich hin und der starke Gegenwind machte die dauernden welligen, ruppigen Anstiege nicht unbedingt angenehmer. Unsere Gruppe riss naturgemäss ziemlich auseinander. Vorneweg wie immer Ralph, Sven und Jens (ich wüsste ja gerne, welche Drogen der diesmal mitgenommen hat, um so fit zu werden!). Philipp und Sylva waren auf die Strasse ausgewichen, Johannes&Barbara irgendwo dazwischen und Björn, Ricarda und ich machten diesmal das Schlusslicht.
Die Wolken liessen nicht unbedingt auf besseres Wetter für den nächsten Tag schliessen. Schade eigentlich, bei der Aussicht da oben... aber irgendwie scheine ich am Bernina immer Pech mit dem Wetter zu haben. Dann noch rechts um den Lago Bianco herum und ein kleines Stück über den Wanderweg runter bis zum Etappenziel an der Alp Grüm/Albergo Belvedere (2100m) - Übernachtung der Extraklasse! Die Wirtsleute (incl. der brasilianischen Bedienung) sind die Wucht, das Essen ist extrem lecker und die Aussicht (wenn man welche hat) ist unschlagbar!! Johannes und Barbara hatten sich schon im Voraus ein Doppelzimmer gebucht ... na so ab einem gewissen Alter kann man das ja verstehen Wir anderen verzogen uns in unser Matratzenlager und horchten gemütlich dem trommelnden Regen zu.
Insgesamt hatte ich mir den ganzen Tag eigentlich recht gemütlich vorgestellt: ein kleiner Pass, locker zum Bernina rauf und dann ein kühles Bierchen auf der Terasse der Alp Grüm von wo man eine malerische Aussicht der Extraklasse auf den Palü Gletscher und ins Poschiavo-Tal gehabt hätte. Aber ich muss sagen, dass die Etappe - besonders bei dem Gegenwind - deutlich zäher war - und dann bei dem Wetter natürlich auch der Ausblick ausfiel. Na egal ... Hauptsache alle heil angekommen.
Pausen-Tag! Das Wetter hatte - wie von unserem Wirt vorausgesagt - umgeschlagen und es regnete in Strömen ausgerechnet heute wo wir mehr als 3000Hm/30km trail hätten machen können. Mist! Ricarda, Sylva und Philipp entschlossen sich den Tag ganz und gar ausfallen zu lassen und mit der Bahn runter nach Tirano zu fahren. Wir anderen hatten noch die Hoffnung auf besseres Wetter und die Möglichkeit den Col d'Anzana mitzunehmen.
Von der Alp Grüm runter nach Poschiavo gibt es erstmal 1000Hm/16km trail vom Feinsten! Ich hatte das Stück schon mal vor ein paar Jahren gemacht und hatte es noch in bester Erinnerung. Ab der Alp geht es über einen endlosen (fast) durchweg fahrbaren single-trail über die Alpe Palü bis nach Cavaglia. Der Rest runter nach Poschiavo ist ein alter Wanderweg, der durch dichten Wald mehrfach die Bahnstrecke der Rhätischen Bahn kreuzt. Bis auf wenige Stücke, die eh schon schwierig waren und bei dem Regen einfach zu nass/rutschig waren, konnte man eigentlich alles fahren - einfach ein toller trail (S2 bis max. S3)!
In Poschiavo stellte sich dann die Frage, ob wir den Schlenker über den Col d'Anzana (2200m) noch ins Programm mit aufnehmen sollten. Diese Schleife sollte man eigentlich auf jeden Fall machen, wenn man schon mal hier in der Gegend ist!!! Aber ausser Björn und mir waren alle anderen auch von der Alternative angetan, den Rest des Tages statt im strömenden Regen 1700Hm raufzukurbeln ruhig bei einem Gläschen Wein in Tirano ausklingen zu lassen. Nach kurzer Diskussion fuhren wir dann doch alle die gemütlichere Variante links um den Lago di Poschiavo und ein gutes Stück auf der Strasse runter nach Tirano. Extrem schade, denn wer weiss, wann wir nochmal in diese Ecke kommen... Aber egal: wer mal nach Tirano kommt und ein paar Minuten übrig hat, sollte in der Villa Salis sich die Degustation antun - 3 Gläser lecker Wein mit Brot, Käse und Wurst für sage und schreibe €8,-!! Da kann man nicht meckern... ausserdem blieb noch genug Zeit, um mal die stinkigen Klamotten zu waschen, was sicher auch nicht unnötig war.
Am nächsten Morgen verabschiedete sich dann Sven von uns - er musste leider zurück, da er nicht mehr Urlaub zur Verfügung hatte. Weiter dann mit jetzt noch 9 Leuten.
Ab Tirano änderte sich der Charakter der Landschaft und damit der Tour ziemlich abrupt - statt der felsigen Gipfel des Alpenhauptkamms um den Bernina warteten die schroffen bergamasker Alpen und das Adamello auf uns. Hier gibt es weniger trails und dafür mehr an Schotterpisten und langen Aufstiegen. Ausserdem waren die einzelnen Etappen ab hier auch deutlich länger: ca. 60km/2000Hm pro Tag. Aber auf den Schotterstrecken/Asphalt war das machbar und wenn man zum Lago will, muss man da halt durch dafür ist die Gegend absolut menschenleer: wir haben ab Tirano bis zum Tremalzo eigentlich keinen MTBer mehr gesehen.
Tag 5 war eine sehr lange Etappe mit reichlich Asphalt und Schotter. Von Tirano ging es zuerst ein Stück im Tal in Richtung Westen und dann ca. 1500Hm auf Nebenstrecken/Asphalt leicht ansteigend auf das etwa 1800m hohen Plateau zwischen Tirano und dem Skigebiet von Aprica bis nach Trivigno. Selbst bei dem langen Anstieg blieben wir 9 ziemlich gut beieinander ... glücklicherweise gab es keinerlei Ausreisser oder -fälle. In Trivigno (1820m) gab es dann in der Baita Giop eine leckere Mittagspause mit Spaghetti und Sonnenstühlen bei loungiger Musik! Das erste Restaurant in Trivigno wollte uns aus irgendwelchen Gründen einfach nicht bedienen ... bei der Baita war man da wesentlich freundlicher! Von Trivigno dann fuhren wir dann weiter über Nebenstrecken entlang der Höhenlinie bis zum P.so di Guspessa unterhalb des Motto della Scala. Ab hier kann man auch ein Stück weisses Papier nehmen, um die Strecke zu planen - da stimmt nichts mehr mit der Kompass-Karte (Kompass 94 Von Edolo bis Aprica 1:50000) überein! Der zweite Teil der Tour war ziemliches Neuland - über die einzelnen Stücke hatte ich nur wenig im Netz gefunden. Deshalb hatte ich mich bei der Planung des Abschnitts bis zum Idrosee ziemlich an Kompass ausgeliefert und grosse Teile mit der Kompass-Karte freihand geplant - leider! Denn die Karte ist ziemlicher Schrott und stimmte in weiten Teilen nicht mit der Wirklichkeit überein. Viele der eingezeichneten Strassen/Wege existieren einfach nicht oder liegen um 100te von Metern daneben! Irgendwie haben wir uns dann doch noch über trails, Wiesen und Wirtschaftswege bis runter nach Edolo (670m) durchgeschlagen.
Anmerkung: wenn man am P.so di Guspessa kurz hinter dem Albergo rechts auf den Schotterweg abzweigt, kommt man - denke ich - auf den richtigen Weg. Nur sollte man dann nicht - wie wir - irgendwann rechts runter in Richtung Tablasol abzweigen, sondern auf dem Weg bleiben und wieder ein Stück bergauf fahren. Dann müsste man eigentlich auf die geplante Route in Richtung Malga Mola kommen.
Ab Edolo hatten wir die Wahl, einfach auf der Strasse bis runter nach Breno zu düsen, oder wieder unser Schicksal an Kompass zu hängen und den eingezeichneten Nebenstrecken zu folgen. Die Abenteuerlust, die uns getrieben hat, brachte uns dann auf einen eigentlich tollen trail kurz hinter Sonico/Rino. Ein schönes Stück single-trail (eingezeichnet als Fahrweg!) mit guten 100 Extra-Hm (sorry Barbara!), dass wir nur eigentlich nicht mehr unbedingt hätten machen wollen. Ab Malonno dann bis Capo di Ponte sind wir letzlich doch auf die Strasse ausgewichen. Wir wollten ja nicht erst bei Dunkelheit in Breno einlaufen. Also mit fast Tempo 50+km/h und Sylva im Windschatten die Strasse runterdonnern - Heissa In Capo di Ponte sollte dann der niegelnagelneue Radweg entlang des Fiume Oglio bis Breno beginnen - so stand es jedenfalls auf dem website des oertlichen Tourismusverbands. War mal wieder nix: es gab zwar eine ausgeschilderte Radstrecke über Ono San Pietro, aber die hatte nochmal 150Hm extra in petto. Ziemlich platt sind wir dann abends im Hotel in Breno eingelaufen.
Über 80km an einem Tag sind schon recht lange - aber alles in allem denke ich, dass es die beste Einteilung war an dem Tag so weit zu fahren.
Bike&Hike durchs Adamello-Gebirge - hinter Breno (310m) beginnt der lange Aufstieg in Richtung des Mte.Colombine. Es heisst 1800Hm bis rauf zum höchsten Punkt an der Kapelle am La Grapa die Vaia zu machen - dabei hatten wir die Wahl zwischen Pest und Cholera: entweder auf einer Nebenstrecke über Asphalt/Schotter ausgehend von Breno über Bienno durchs Val della Grigna steil direkt rauf zum La Grapa di Vaia unterhalb des Mte.Colombine. Oder aber etwas leichter über die viel befahrene Passstrasse 345 die ersten 1600Hm rauf zum Passo Croce Domini (1890m) und dann rechts auf der Schotterstrasse vorbei am Lago di Lavena zum höchsten Punkt am La Grapa di Vaia (2114m). Unserer natürlichen Abneigung gegen vielbefahrene Strassen folgend (es war Ferragosto in Italien), entschlossen wir uns für die Strecke durchs Val della Grigna. Von Breno ging es am Ortsausgang zuerst gemütlich auf der Strasse hoch bis nach Bienno. Dort dann zuerst in Richtung P.so Croce Domini, dann rechts ab ins Val della Grigna. Ab Bienno hat der eigentliche Weg (mal wieder) nicht viel mit der bei Kompass eingezeichneten Route zu tun - den Weg auf der Karte gibt es einfach nicht! Man folgt stattdessen stets dem Wanderweg 80 durch das enge schattige Tal, in dem Unmassen von netten Wochenendhütten stehen.
Das Stück durchs Val della Grigna rauf zum Pass ist zwar in der Kompass-Karte (Kompass WK103 Le Tre Valli Bresciani) als MTB-Strecke eingezeichnet, aber ich denke mal, dass die Redakteure von Kompass da eher den downhill als die Richtung rauf zum Pass im Sinn hatten Von 600m bis auf 1550m ist das extrem gut ausgebaute schmale Asphaltsträsschen derart steil (ca.5.5km im Durchschnitt 18% mit z.T. >25%), dass ich sämtliche Geschichten, man könne die Strecke komplett fahren, für Münchhausen halte. Ich kann Stunzi's Kommentar zu der Strecke ("..fahrbar - aber warum??..") nur zustimmen! Natürlich kann man (kurze) Stücke davon fahren ... aber insgesamt ist die Route für 1000Hm mehr hike als bike! Bei 1550m geht dann rechts eine flachere Schotterpiste ab, die man zur Abwechslung auch mal 100m weit fahren kann - dann wird das ganze derart grobschottrig, dass wieder nur schieben hilft. Bei 1750m hat das Elend dann sein Ende - ab hier kann man das letzte Stück bis auf 1980m, wo man auf die Strasse trifft, wieder im Sattel zurücklegen. Aber eigentlich war es egal - wir hatten wieder gutes Wetter und man geht in dem Tal fast durchweg im Schatten.
Oben an der Kammstrasse angekommen kurbelt man noch die 2 Kurven auf der frisch asphaltierten Strasse rauf, bis man bei 2110m unterhalb des Mte.Colombine auf den Abzweig zur Alpe Vaia trifft. Ralph hatte in seinem Überschwang die Führung übernommen und war noch ein gutes Stück weiter bis zum Kamm gefahren. Es dauerte ein ganzes Weilchen, bis wir ihn wieder bewegen konnten wieder runter zu uns zu kommen Bei dem Abzweig biegt man von der Hauptroute nach Osten ab und fährt auf einem Wirtschaftsweg (Weg 428) durch die wild-romantische völlig verlassene Landschaft vorbei am Lago di Vaia bis zu der bewirtschafteten (!) Malga Vaia. Die Alpe Vaia ist mein absoluter Geheimtipp! Die Leute waren superfreundlich und servierten uns ein lecker Mittagessen mit Brot, Spaghetti, selbstgemachtem Käse, Wasser und lecker Wein fuer gerade mal €10,-/Nase! Unglaublich lecker nach dem langen Aufstieg. Frisch gestärkt ging es dann zum experimentellen Teil der Etappe: ich hatte kurz vor der Tour im bike Magazin über den alten Militärtrail (Weg 423) runter nach Bagolino gelesen. Natürlich konnte ich der Verlockung nicht widerstehen ... doch zuerst sah das Ganze nicht wirklich prickelnd aus: bis zur Malga di fondoVaia ist das Ganze noch ein relativ breiter Wirtschaftsweg und ich hatte schon Angst, dass das bis Bagolino so bleibt. Doch ab da wird der Weg für ca. 5km ein absoluter 5-Sterne Spitzentrail mit tollem flow bis runter nach Bagolino! Der trail ist (fast) durchgehend fahrbar S3 und hat wirklich so alles drin was Spass macht - Prädikat absolut empfehlenswert! Wenn Wanderer unterwegs gewesen wären, hätten sie sich sicher über das ständige Jauchzen gewundert. Ein Grossteil der Videoszenen kommen von dem Stück! Am Ende ist dann noch ein tolle Badegumpe ... perfekt um unsere heissgelaufenen Hände zu kühlen
Von Bagolino dann noch die letzten Kilometer auf der kurvigen Strasse runter/rauf/runter zum Idrosee zu unserem Hotel in Anfo.
Die Königsetappe: wahrscheinlich wollen die meisten, die einen Alpencross runter zum Gardasee fahren, am Schluss noch über den Tremalzo ... es ist einfach herrlich, bei schönem Wetter am Ende der Tour über Pregasina nach Riva einzurollen. Aber damit nicht genug: ich wollte noch einen draufsetzen und hatte die Idee vom Idrosee über den Bocca di Caplone und Cima Tombea hoch zum Tremalzo fahren. Das Stück hatte ich einfach immer schon mal machen wollen und es erschien mir die beste Gelegenheit, es hier an die Tour zu hängen. Aber wie die Dinge so gehen, fiel es mir am morgen recht leicht mich der allgemeinen Stimmungslage anzuschliessen und mit den anderen "nur" über Storo zum Tremalzo zu kurbeln - wir wollten früh unten in Riva sein und noch gemütlich am Wasser ein oder zwei Bierchen trinken. Nur Björn und Ricarda liessen sich nicht erweichen: sie nahmen sich das volle Programm vor (+700Hm!) und kurbelten schon mal alleine los.
Vom Idrosee ging es zuerst über einen Radweg (der mal wieder 100te von Metern neben der Kompass-Karte lag) bis Storo. Hier dann rechts ab und bis zum Passo Ampola auf der Strasse. Mittlerweile war ich froh, mich den anderen angeschlossen zu haben, denn das Wetter zog schnell zu und es sah nach Regen aus. Es dauerte auch nicht lange und es fing an in Strömen zu regnen. Gottseidank waren wir gerade bei der Kapelle St.Croce angekommen als das Gewitter losging und wir stellten uns erst mal für eine Stunde unter - dann als es besser aussah schnell weiter raufkurbeln zum Tremalzo. Nur leider hielt das ganze nicht lange an - es goss aus Kübeln und das ganze auch noch mit munterem Hagel! Die perfekte Teststrecke für Regenklamotten
Bei dem Wetter hatte es unsere Gruppe ziemlich auseinandergesprengt und wir mussten ca. 2.5h oben im Rifugio Tremalzo warten, bis wieder alle Schäfchen zusammen waren ... wir wollten ja zusammen unten in Riva einlaufen! Mittlerweile war klar, dass das mit dem gemütlich am Strand sitzen eh nix mehr werden würde, da wir fast 16:00 hatten bis wir oben am Rifugio losfuhren. Ich glaub, ich bin noch nie so schnell die Strecke vom Tremalzo über den Passo Nota und Passo Rochetta nach Pregasina gefahren. Unterwegs holte uns am Passo Rochetta dann nochmal ein Gewitter ein - was für ein Tag! In Pregasina war gerade Dorffest - das kam uns ziemlich gelegen und wir holten schon mal eins der verpassten Bierchen hier nach.
Dann das grosse Finale über die alte Ponalestrasse bis runter Riva: auch hier waren alle auf maximale Geschwindigkeit gepolt! Gottseidank waren bei dem Sauwetter kaum Leute unterwegs, denn wir sind ziemlich rüde da runtergebügelt. 300m vor Riva wurde dann der Einlauf noch kurz durch einen snake bite an meinem Vorderreifen gebremst ... na wenn's nix schlimmeres war Abschluss war in Torbole am Strand - spät zwar doch ziemlich zufrieden es mal wieder gemacht/geschafft zu haben!
Ach so: Björn und Ricarda! Die beiden sind noch schlimmer in die Gewitter gekommen wie wir. Natürlich haben die beiden sich nicht davon abbringen lassen vom Bocca die Lorina um 16:30 statt runter nach Limone noch hoch zum Tremalzo zu fahren. Das letzte Stück haben die beiden dann mit Stirnlampen runter nach Riva gemacht ... 22:00 waren sie endlich unten ... puuuhhhhhh
Hier könnt ihr einen Kommentar (Warum gerade diese Tour? Wieso bei mir auf der Seite und nicht z.Bsp. beim mountainbikeMagazin?...), aktuelle Infos (Hütten? Zustand der Tour? Fehler in meiner Tourenbeschreibung) zu dieser Tour oder zu meiner Seite allgemein abgeben. Jegliches feed-back ist willkommen !
Hallo Ich bin 2007 ab Pontresina exakt die gleiche Strecke gefahren. Sogar die Hotels in Bondone und am Idrosee waren die gleichen. Beide OK . Bei der Etappe vorher habe ich nur kurz unterhalb des Lago Belviso übernachtet. Nicht zu empfehlen. Die Etappe über den Venerocolo ist allerdings wirklich kein spass, ich musste fast alles schieben und tragen, runter bis zum Vivione übrigens auch. Die beiden restlichen Etappen sind traumhaft. Bilder mit kurzen Kommentaren siehe: http://www.photoshow.net/GunterRichter Insgesamt bestimmt eine Super Tour.
Gunter - ich hab den Hinweis als Anlass genommen, die Strecke zu ändern. Jetzt geht die Planung von Tirano über Trivigno und den P.so die Guspessa nach Edolo. Dann weiter im val Camonica bis nach Breno. Danke dir für den Tipp - martin
Das Hotel Giardino bekommt zwar von Achim Zahn eine Empfehlung ab, aber nicht von der Pettinger Connection! Sind letztes Jahr in den zweifelhaften Genuss einer Übernachtung gekommen. Die Zimmer sind recht primitiv und kasernenmäßig charmant eingerichtet. Die Matratzen hingen durch und die Dusche ist ein Fall für die Borger
einfach weil es mich interessiert! Warum diese Tour? Wie findet ihr den site? Was kann man besser machen? Stimmt was nicht mit den Tour-Daten? ...eben einfach deswegen - martin
hätte eine Frage zu eurer TransAlp letztesJahr. Ihr seid durch das Val del Grigno "gefahren".
Unsere bisherige Planung sieht so aus, dass - wenn wir nicht die SS345 nehmen wollen - da ebenfalls durch müssen...
Wie ihr kommen wir aus Breno, wollen dann aber über Astrio nach Degna und dann erst ins Val del Grigna. Und dort dann auch recht schnell am Punta di Sesa rechts ab und den in der Kompasskarte WK103 eingezeichneten MTB-Weg verlassen.
Die Frage: kannst du mir was zu dem Weg in Richtung Lago di Ravenola sagen? Fahrbar?
Martin, bei eurer Variante würdet ihr wohl lt. Kompass WK103 bei "Novelino" auf ca. 803m auf unsere Route stossen. Bis dahin kann ich dir über eure Route nix sagen - ausprobieren! Ab Novelino dann, kann man sicher geteilter Meinung sein, ob die Route insgesamt sinnvoll/fahrbar ist. Bis Travagnolo (1498m) dürft ihr sicher den Großteil schieben (wenn eure Waden in etwa so aussehen wie unsere). Dann kommen ca. 200Hm mit teils fahrbar/teils gröbstem Schotter ... auch keine Entspannung. Ab ca. 1700m dann kann man den Rest bis zur Strasse auf 1985m fahren. Insgesamt haben wir von Bienno bis oben eigentlich fast alles konsequent durchgeschoben ... war aber auch nicht schlimm, denn der Weg ist eigentlich ganz schön.
Ein Wort noch zur Kompass-Karte: schöne Karte ... hat aber nicht viel mit der Realität zu tun. Die tatsächliche Route folgt nicht dem in der Karte eingezeichneten Weg (mit den blauen Punkten) sondern dem rot eingezeichneten Weg 80 nzw. ab der Malga Arcina dem rot gestrichelten Weg. Den anderen Weg gibt es nicht!
Wie wollt ihr dann oben weiter? Ich kann euch nur den trail W423 runter über die Malga Vaia (tolles Essen!) nach Bagolino empfehlen super-schön!
Hi Martin, ee did the trip your trip in 6 days. Weather wouldn't allow us to spend the nught in Durrboden, as the hotel didn't have heating and it was already a cold septemeber. We were a group of 4 guys; two of them very fit. Although I wasn't the fittest one, I am proud to say that I achieved the impossible!: I climed from Breno to La Grapa ON THE BIKE. I can't say I was faster than the other guys, but I just couldn't bother to walk; only waked for like 20 mts in a spot where I lost my balance!
Below a link to our blog where there are more pictures and the links to the garmin stats from one of our friends! http://bigboysinthealps.blogspot.com/
Overall we though it was a great experience!We're eager to do something similar next year, but perhaps closer to summer. What do you recommend?
Hallo Martin, ich möchte Dir kurz über das Rif. Anzana berichten in welchem wir Juli 2009 zu sechst auf unserer MTB-Rundtour übernachtet haben. Auf das Rif. bin ich unter anderem durch Deinen super Bericht von 2008 gekommen. Im Vorfeld habe ich per mail bei der Gemeinde Brusio alles wegen der Übernachtung klar gemacht. Weil wir Sonntag oben übernachten wollten wurde ein Kuvert mit dem Schlüssel im Gasthaus in der Ortsmitte von Brusio hinterlegt. Dort haben wir dann gleich noch Mittaggegessen. Die Auffahrt über eine verkehrsarmes Sträßlein zu einem kleinen einsamen Dorf auf ca. 1300 mt - dort gibt es noch einen großen Brunnen mit Trinkwasser. Noch einige Kehren weiter auf Asphalt und dann auf Schotter weiter mit mittlerer Steigung bis zum Rif. Anzana auf 2050 mt. Ungefähr 1400 hm nachmittags ab 13:45 Uhr sind fast zuviel.
Die Hütte liegt im weiten Innenbogen der Schotterpiste umgeben von bereits lichtem Wald. Sie ist schön und zweckmäsig ausgebaut. Eine große "Wohnküche" mit großem Tisch für ca 12 Personen, einem extra Bad mit Kaltwasserdusche und zwei Lagern für ca. 16 Personen. Decken, Gas, Holz , Solarlicht und Geschirr waren vorhanden. Esswaren und Getränke -außer Wasser - waren wenige vorhanden. War aber eh klar so daß wir Nudeln, Soße, Knoblauch und Salami mit hatten. Die Übernachtung kostete 12 CHF und soll mit Zahlschein bei der Post einbezahlt werden. Es sind uns sehr wenig andere Personen auf dem Weg zum Rifugio und zum Col di Anzana begegnet. Laut Hüttenbuch übernachten pro Jahr nur gut 100 Personen - ich glaube das ist den Verantwortlichen auch ganz recht so. Die Hütte wird von einem Team von einigen freiwilligen Männern in Schuß gehalten. Der Gemeindesekretär war bei der Schlüsselrückgabe sehr freundlich, hat sich über unser Interesse auch gefreut. Trotzdem glaube ich daß Sie das Rif. absichtlich lieber etwas im Dornröschenschlaf lassen.
Am anderen morgen ging es ohne Frühstück schiebend - etwas unwegsam zum Col di Anzana. Der Weg ist schlecht beschildert und markiert. Wir haben den unscheinbaren Weg sogar mal verloren und wieder gefunden. Oben seht dann eine weiße Madonna. Dann fängt ein super Trail an. Erst ein kurzes Stück bergab, dann länger mit wenig Gefälle und zum Schluß dann mit mehr Gefälle bis man auf eine schmale Asphaltstraße trifft. STS meist so 2- weiter gings flott nach Tirano hinunter zum Frühstück in der Bar am Bahnhof.
werde die Teilstrecke von susaunna nach dürrboden und wieder zurück an einem Tag fahren, denke das wird gehen bzw. reichen, damit man mal beide Seiten sieht und nicht immer umschauen muß !
wuschal - aber bitte danke meld dich mal, wenn ihr die tour gefahren seid und sag bescheid ob es gefallen hat. und vergesst den Col d'Anzana nicht! - martin
Hallo martin, ich möchte mit 3 weiteren, recht erfahrenen MTB Fahren Deine Route nachfahren. Da hast Du Dir viel Mühe mit der Vor- und Nachbereitung gemacht. Respekt! Liest sich ja schon mal interessant, allerdings habe ich ein paar Fragen: Wie hoch ist der Schiebe bzw. Trage Anteil? Ist die Tour hauptsächlich auf Wanderwegen oder auch viel Straße? Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen. Ist die Route so wie Ihr gefahren seid oder wie Ihr geplant hattet? Wenn das Wetter stimmt, ist die Route doch sicher genial!
Hallo Heiko, das hier (und bei gps-tour.com) ist der gefilterte original-track ... wer mehr braucht, meldet sich bitte bei mir. Schiebe-/Trage war relativ wenig - nur am 6ten Tag .. aber da waren wir schon ausgepauert. Ansonsten hauptsächlich ohne Asphalt .. ganz ohne geht halt nicht, wenn man bis runter an en Gardasee will
Hallo Martin, wir sind deine Tour komplett so nachgefahren vom 15.-22-7-2011. Herzlichen Dank für die klasse Dokumentation und Planung: Die Woche war eine meiner besten Transalp (von bisher 8). Aufgrund der super Qualität der Planung schreibe auch ich mal einen stellenweise kritischen Bericht: - wir haben nie eine Gondel benutzt, haben aber ca. am 3.Tag (Scalletta-Pass) Euren Zeitplan wieder eingeholt. Wetter war in der Schweiz super, der erste Eindruck von Graubünden war beeindruckend. Gleich zu Anfang hatte ich jedoch Probleme, den GPS-Track hinter der Bergstation Brambruesch nachzuvollziehen - da sind gerade Striche drin, die irgendwo im Wald verschwinden.
Im Ganzen war ich wirklich überrascht, welches Level an Trails Ihr in der Gruppe fahren konntet. Ich halte für den typischen Fahrer ein paar von Dir als tolle Trails bezeichnete Wege als technisch wirklich anspruchsvoll und nur teilweise fahrbar - mehr dazu später mehr.
Genial waren die Trails runter nach Lenzerheide und später nach Arosa. An diesem Tag hat uns auch der Tritt beeindruckt - bei feuchtem Wetter will ich da aber sicher nicht hoch, auch der Weg dorthin ist reines Bike-Wandern. Nach Davos runter ab dem Strelapass war ebenfalls ein Trailfeuerwerk, wobei wir Deinem Weg nicht folgen kkonnten - der bog plötzlich in einen Canyon ab, kam aber später wieder .
Der Scalettapass war überwiegend fahrbar und hat Riesenspass gemacht. Am gleichen Tag das Tagesziel Alp Gruem war die beste Übernachtung, die wir hatten - das ist wirklich ein Ausnahmeplatz. Bei der Weiterfahrt am nächsten Morgen muss man aber genau darauf achten, nicht Deinem Trail zu folgen, sondern stets den roten Bikeschildern - Du hast im oberen Teil den reinen Wandertrail runter nach Poschiavo erwischt, unfahrbar. Weiter unten stimmt dann der Track. Bei uns hat das Wetter den Umweg über den Col D´Anzana zugelassen. Die Auffahrt hoch ist wirklich ein Kampf gegen die Geduld, lang(weili)und gleichmässig und wasserfrei. Der Weg runter ist dann aber die Mühe mehr als wert. 1800hm Trail vom Feinsten - meine Bremsen haben mir Leid getan, der Fun ist nicht zu beschreiben. Man sollte den Weg aber nur machen, wenns wirklich trocken ist, da weite Strecken über glatte Felswege verlaufen - sonst aber ein klarer "Epischer Weg".
Die zwei Folgetage waren erwartungsgemäss Transferetappen - Regen, kaum Trails, bei uns jedenfalls schlechte Übernachtngen. Besonders geschockt war ich von Deiner Empfehlung des Weges 423: DIESER WANDERWEG IST EINE KATASTROPHE! Im oberen Teil voller Kuh-[censored]e, dann kurz fahrbar und dann komplett zugewachsen - der ist nicht fahrbar!!! Erschwerend kam bei uns dazu, dass es nass war und jeder Stein spiegelglatt war. ich verbuche das als Charakterstärkung und die Erfahrung, wie unterschiedlich Wege aufgefasst werden.
Der letzte Tag über den Tremalzo nach Riva war wieder klasse - der Tremalzo und die Folgewege sind der für mich beste Zieleinlauf zum Lago - super!
In Summe war ich begeistert - noch nie hatte ich so viele tolle Trails bergab, noch nie hab ich aber auch so viel hoch geschoben
Ich werde sicher in Zukunft noch häufiger Touren aus Deiner Feder versuchen, im Winter auch Skitouren.
Hallo topi, danke für den Kommentar - ich hab jetzt von Hand den ganzen Text reinkopiert. Für die Qualität der Aufzeichnung unserer Tour entschuldige ich mich - Garmin lässt grüßen! Der trail-geschmack ist gottseidank verschieden bei uns war der trail nach Bagolino/423 einer der besten, die ich bis jetzt gefahren bin
Hallo Martin, schließe mich dem Lob der anderen an. Haben die Tour vor kurzem gemacht und waren wirklich begeistert. Einfach geniale Tour, vorallem landschaftlich! Wir haben sogar dank deines Hinweises den richtigen Weg hinter dem P.so di Guspessa gefunden und konnten auf einem perfekten Trail nach Edolo fahren. Danke nochmal und weiter so!
Sofern Inhalte Dritter mit einbezogen worden sind, sind die entsprechenden links zu den Quellen oben im Text zu finden
Alle Informationen auf diesem site werden ohne Gewähr angeboten - ich übernehme keinerlei Haftung für die Korrektheit der beschriebenen Touren. Das Begehen der Touren erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung. Aktuelle lokale Hinweise und eventuelle Wegsperrungen unbedingt beachten! Mit der Benutzung dieses sites erklären Sie sich einverstanden mit diesen Bedingungen.
Kommentare
Ich bin 2007 ab Pontresina exakt die gleiche Strecke gefahren. Sogar die Hotels in Bondone und am Idrosee waren die gleichen. Beide OK . Bei der Etappe vorher habe ich nur kurz unterhalb des Lago Belviso übernachtet. Nicht zu empfehlen. Die Etappe über den Venerocolo ist allerdings wirklich kein spass, ich musste fast alles schieben und tragen, runter bis zum Vivione übrigens auch. Die beiden restlichen Etappen sind traumhaft. Bilder mit kurzen Kommentaren siehe: http://www.photoshow.net/GunterRichter
Insgesamt bestimmt eine Super Tour.
hätte eine Frage zu eurer TransAlp letztesJahr. Ihr seid durch das Val del Grigno "gefahren".
Unsere bisherige Planung sieht so aus, dass - wenn wir nicht die SS345 nehmen wollen - da ebenfalls durch müssen...
Wie ihr kommen wir aus Breno, wollen dann aber über Astrio nach Degna und dann erst ins Val del Grigna. Und dort dann auch recht schnell am Punta di Sesa rechts ab und den in der Kompasskarte WK103 eingezeichneten MTB-Weg verlassen.
Die Frage: kannst du mir was zu dem Weg in Richtung Lago di Ravenola sagen? Fahrbar?
Danke für deine Antwort!
Martin
bei eurer Variante würdet ihr wohl lt. Kompass WK103 bei "Novelino" auf ca. 803m auf unsere Route stossen. Bis dahin kann ich dir über eure Route nix sagen - ausprobieren! Ab Novelino dann, kann man sicher geteilter Meinung sein, ob die Route insgesamt sinnvoll/fahrbar ist. Bis Travagnolo (1498m) dürft ihr sicher den Großteil schieben (wenn eure Waden in etwa so aussehen wie unsere). Dann kommen ca. 200Hm mit teils fahrbar/teils gröbstem Schotter ... auch keine Entspannung. Ab ca. 1700m dann kann man den Rest bis zur Strasse auf 1985m fahren. Insgesamt haben wir von Bienno bis oben eigentlich fast alles konsequent durchgeschoben ... war aber auch nicht schlimm, denn der Weg ist eigentlich ganz schön.
Ein Wort noch zur Kompass-Karte: schöne Karte ... hat aber nicht viel mit der Realität zu tun. Die tatsächliche Route folgt nicht dem in der Karte eingezeichneten Weg (mit den blauen Punkten) sondern dem rot eingezeichneten Weg 80 nzw. ab der Malga Arcina dem rot gestrichelten Weg. Den anderen Weg gibt es nicht!
Wie wollt ihr dann oben weiter? Ich kann euch nur den trail W423 runter über die Malga Vaia (tolles Essen!) nach Bagolino empfehlen
Ansonsten viel Spass - martin
Danke fuer den Track
Below a link to our blog where there are more pictures and the links to the garmin stats from one of our friends!
http://bigboysinthealps.blogspot.com/
Overall we though it was a great experience!We're eager to do something similar next year, but perhaps closer to summer. What do you recommend?
Regards,
Hernan
ich möchte Dir kurz über das Rif. Anzana berichten in welchem wir Juli 2009 zu sechst auf unserer MTB-Rundtour übernachtet haben. Auf das Rif. bin ich unter anderem durch Deinen super Bericht von 2008 gekommen. Im Vorfeld habe ich per mail bei der Gemeinde Brusio alles wegen der Übernachtung klar gemacht. Weil wir Sonntag oben übernachten wollten wurde ein Kuvert mit dem Schlüssel im Gasthaus in der Ortsmitte von Brusio hinterlegt. Dort haben wir dann gleich noch Mittaggegessen.
Die Auffahrt über eine verkehrsarmes Sträßlein zu einem kleinen einsamen Dorf auf ca. 1300 mt - dort gibt es noch einen großen Brunnen mit Trinkwasser. Noch einige Kehren weiter auf Asphalt und dann auf Schotter weiter mit mittlerer Steigung bis zum Rif. Anzana auf 2050 mt. Ungefähr 1400 hm nachmittags ab 13:45 Uhr sind fast zuviel.
Die Hütte liegt im weiten Innenbogen der Schotterpiste umgeben von bereits lichtem Wald. Sie ist schön und zweckmäsig ausgebaut. Eine große "Wohnküche" mit großem Tisch für ca 12 Personen, einem extra Bad mit Kaltwasserdusch e und zwei Lagern für ca. 16 Personen. Decken, Gas, Holz , Solarlicht und Geschirr waren vorhanden. Esswaren und Getränke -außer Wasser - waren wenige vorhanden. War aber eh klar so daß wir Nudeln, Soße, Knoblauch und Salami mit hatten. Die Übernachtung kostete 12 CHF und soll mit Zahlschein bei der Post einbezahlt werden. Es sind uns sehr wenig andere Personen auf dem Weg zum Rifugio und zum Col di Anzana begegnet. Laut Hüttenbuch übernachten pro Jahr nur gut 100 Personen - ich glaube das ist den Verantwortliche n auch ganz recht so. Die Hütte wird von einem Team von einigen freiwilligen Männern in Schuß gehalten. Der Gemeindesekretä r war bei der Schlüsselrückga be sehr freundlich, hat sich über unser Interesse auch gefreut. Trotzdem glaube ich daß Sie das Rif. absichtlich lieber etwas im Dornröschenschl af lassen.
Am anderen morgen ging es ohne Frühstück schiebend - etwas unwegsam zum Col di Anzana. Der Weg ist schlecht beschildert und markiert. Wir haben den unscheinbaren Weg sogar mal verloren und wieder gefunden. Oben seht dann eine weiße Madonna. Dann fängt ein super Trail an. Erst ein kurzes Stück bergab, dann länger mit wenig Gefälle und zum Schluß dann mit mehr Gefälle bis man auf eine schmale Asphaltstraße trifft. STS meist so 2- weiter gings flott nach Tirano hinunter zum Frühstück in der Bar am Bahnhof.
Insgesammt : sehr empfehlenswert! !!
unsere Tour 2009:
1. Tag Pontresina - Val da Fain
Besten Dank schon mal ...für dein GPX-file
- martin
Neugierg bin ich.
super tolles Video. Ich habe die 8.34 genossen und werde dieses Jahr auch wieder AlpenCrossen.
Best Grüße und viele Höhenmeter
Ist die Route so wie Ihr gefahren seid oder wie Ihr geplant hattet? Wenn das Wetter stimmt, ist die Route doch sicher genial!
das hier (und bei gps-tour.com) ist der gefilterte original-track ... wer mehr braucht, meldet sich bitte bei mir. Schiebe-/Trage war relativ wenig - nur am 6ten Tag .. aber da waren wir schon ausgepauert. Ansonsten hauptsächlich ohne Asphalt .. ganz ohne geht halt nicht, wenn man bis runter an en Gardasee will
Grüsse
martin
mfg
wir sind deine Tour komplett so nachgefahren vom 15.-22-7-2011. Herzlichen Dank für die klasse Dokumentation und Planung: Die Woche war eine meiner besten Transalp (von bisher 8).
Aufgrund der super Qualität der Planung schreibe auch ich mal einen stellenweise kritischen Bericht:
- wir haben nie eine Gondel benutzt, haben aber ca. am 3.Tag (Scalletta-Pass) Euren Zeitplan wieder eingeholt. Wetter war in der Schweiz super, der erste Eindruck von Graubünden war beeindruckend. Gleich zu Anfang hatte ich jedoch Probleme, den GPS-Track hinter der Bergstation Brambruesch nachzuvollziehe n - da sind gerade Striche drin, die irgendwo im Wald verschwinden.
Im Ganzen war ich wirklich überrascht, welches Level an Trails Ihr in der Gruppe fahren konntet. Ich halte für den typischen Fahrer ein paar von Dir als tolle Trails bezeichnete Wege als technisch wirklich anspruchsvoll und nur teilweise fahrbar - mehr dazu später mehr.
Genial waren die Trails runter nach Lenzerheide und später nach Arosa.
An diesem Tag hat uns auch der Tritt beeindruckt - bei feuchtem Wetter will ich da aber sicher nicht hoch, auch der Weg dorthin ist reines Bike-Wandern. Nach Davos runter ab dem Strelapass war ebenfalls ein Trailfeuerwerk, wobei wir Deinem Weg nicht folgen kkonnten - der bog plötzlich in einen Canyon ab, kam aber später wieder .
Der Scalettapass war überwiegend fahrbar und hat Riesenspass gemacht. Am gleichen Tag das Tagesziel Alp Gruem war die beste Übernachtung, die wir hatten - das ist wirklich ein Ausnahmeplatz. Bei der Weiterfahrt am nächsten Morgen muss man aber genau darauf achten, nicht Deinem Trail zu folgen, sondern stets den roten Bikeschildern - Du hast im oberen Teil den reinen Wandertrail runter nach Poschiavo erwischt, unfahrbar. Weiter unten stimmt dann der Track.
Bei uns hat das Wetter den Umweg über den Col D´Anzana zugelassen. Die Auffahrt hoch ist wirklich ein Kampf gegen die Geduld, lang(weili)und gleichmässig und wasserfrei. Der Weg runter ist dann aber die Mühe mehr als wert. 1800hm Trail vom Feinsten - meine Bremsen haben mir Leid getan, der Fun ist nicht zu beschreiben. Man sollte den Weg aber nur machen, wenns wirklich trocken ist, da weite Strecken über glatte Felswege verlaufen - sonst aber ein klarer "Epischer Weg".
Die zwei Folgetage waren erwartungsgemäs s Transferetappen - Regen, kaum Trails, bei uns jedenfalls schlechte Übernachtngen.
Besonders geschockt war ich von Deiner Empfehlung des Weges 423: DIESER WANDERWEG IST EINE KATASTROPHE! Im oberen Teil voller Kuh-[censored]e, dann kurz fahrbar und dann komplett zugewachsen - der ist nicht fahrbar!!! Erschwerend kam bei uns dazu, dass es nass war und jeder Stein spiegelglatt war. ich verbuche das als Charakterstärku ng und die Erfahrung, wie unterschiedlich Wege aufgefasst werden.
Der letzte Tag über den Tremalzo nach Riva war wieder klasse - der Tremalzo und die Folgewege sind der für mich beste Zieleinlauf zum Lago - super!
In Summe war ich begeistert - noch nie hatte ich so viele tolle Trails bergab, noch nie hab ich aber auch so viel hoch geschoben
Ich werde sicher in Zukunft noch häufiger Touren aus Deiner Feder versuchen, im Winter auch Skitouren.
BESTEN DANK dafür!
Tobias
viel Spass noch beim cruisen
martin
schließe mich dem Lob der anderen an. Haben die Tour vor kurzem gemacht und waren wirklich begeistert. Einfach geniale Tour, vorallem landschaftlich!
Wir haben sogar dank deines Hinweises den richtigen Weg hinter dem P.so di Guspessa gefunden und konnten auf einem perfekten Trail nach Edolo fahren. Danke nochmal und weiter so!