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tourDB - Tour anzeigen Mountain Bike Dolomitencross 2011 - Von Brixen zum Pasubio
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Mountainbike-Touren und Alpencross
 Dolomitencross 2011 - Von Brixen zum Pasubio

Dieses Jahr ging es im Dirketflug ziemlich parallel zum Etschtal ans Ziel aller AXer-Träume - den Gardasee. In 7 Etappen von Brixen quer durch die Dolomiten von Brixen bis runter zum Pasubio immer möglichst umweglos in Richtung Süden. Wegen des anhaltend schlechten Wetters diesen Sommer, hatten wir den Start von Gries am Brenner nach Brixen auf die Alpensüdseite verlegt und damit den ersten Tag stark verkürzt. Der track führte uns von Brixen hoch zur Plose und dann vorbei an den Geislerspitzen weiter über die Seiser Alm, Schlern, Rosengarten, Latemar, Lagorai, Sette Communi zum Pasubio mit Ziel am Gardasee ... ein who-is-who für Alpencrosser.

Landschaftlich war das ganze ein Genuss, nur das Wetter hat nicht so ganz mitgespielt. Die Route kreuzte etliche unserer alten Touren, war aber weitgehenst auf Abschnitten, die (zumindest) ich noch nie gefahren bin.

Diese Tour hat die folgenden 7 Etappen:

  • Etappe 1: Brixen - St.Andrä - Plose* - Schatzerhütte
  • Etappe 2: Schatzerhütte - St.Magdalena - Brogles Hütte* - St.Ulrich - Seiser Alm - Tiers
  • Etappe 3: Tiers - Nigerpass - Karerpass - Moena - Predazzo - Pso Feudo* - Tesero
  • Etappe 4: Tesero - Pso Sadole* - Rif. Refavaie - (Pso Cinque Croci) - Spera
  • Etappe 5: Spera - Caldonazzo - Pso della Fricca - Carbonare - Pso Coe*
  • Etappe 6: Pso Coe - Mte Maggio - Beber - Colle Xomo - Pasubio*
  • Etappe 7: Pasubio - Sette Croci* - Bocch. di Foxi - Rovereto - Torbole

Insgesamt kamen wir auf ca. 300km/11000Hm, davon etwa 2500Hm mit der Gondel Smile Die erste und die letzte Etappe waren bei uns eigentlich auch nur halbe Tage ... sicher kann man das Ganze auch in 6 Tagen machen, aber warum?!

Nur relativ wenige Stücke waren auf Asphalt ... aber das lässt halt nicht ganz vermeiden wenn man bis zum Gardasee runter will. Trail-technisch war es diesmal nicht das Feuerwerk, aber es waren schon einige high-lights dabei. Allzu schwierig war es insgesamt auch nicht: ich denke, dass das meiste so Schwierigkeitsgrad S2S2 bis Schwierigkeitsgrad S2S2+ war.

Diesmal waren wir wieder zu acht unterwegs

  • Barbara
  • Björn
  • Jens
  • Johannes
  • Jörn
  • Rainer
  • Ralph
  • und ich

Das war eigentlich wieder eine ziemlich große Gruppe, aber wir kannten uns ja größtenteils schon von den jahren davor und es hat alles super geklappt! Ich denke, jeder hatte seinen Spass die Woche Smile

Varianten

  • wenn man das ganze in 6 Tagen machen will (geht auch), dann fährt man an Tag 5 noch über den Monte Maggio bis runter nach Posina (+250Hm). Dann am 6ten Tag über den Pasubio rüber und bis Torbole ... das hat den Vorteil, dass man - ohne mörderviel zu fahren - am Lago dann ganz entspannt das Wochenende machen könnte.
  • wenn man bei 7 Tagen bleiben will, könnte man als 1te Etappe schon ab Innsbruck übers Stubai zum Brenner rauffahren und in der Sattelbergalm übernachten. Dafür dann am Schluss wie oben die letzten 2 Tage straffen und am letzten Tag ab Posina über den Pasubio bis Riva fahren ...

Papierkarten

Für das Gebiet dieser Tour sind folgende Karten relevant:

Um sich das abgedeckte Gebiet einer Karte anzeigen zu lassen, einfach auf Karte auf GoogleMap anzeigen neben der entsprechenden Karte klicken! Das Gebiet wird dann unten in GoogleMaps angezeigt.

Hinweis: Natürlich ist nicht das gesamte Kartenprogramm aller Herausgeber katalogisiert. Deswegen ist die Liste evtl nicht vollständig und es fehlt die eine oder andere Karte. Und es kann selbstverständlich auch vorkommen, dass man - wegen Überschneidung im Blattschnitt - mit weniger Karten auskommt!

GoogleMaps

Die GPX-Daten dieser Tour bestehen aus 2600 Punkten. Bei großen Touren werden aus performance-Gründen nicht alle Punkte in GoogleMap angezeigt!

Um die Positionsdaten anzuzeigen, einfach mit dem cursor über das Höhenprofil fahren.

Für diese Tour sind folgende 65 Wegpunkte vorhanden.

Bilder zur Tour

Hier ein link zu den Bildern zu dieser Tour...

Video

Hier das Video zu dieser Tour...

Dim lights

Infos zur Tour

  • Tour Datum: 23.07.2011
  • Author: martin
  • geändert am: 28.11.2011
  • Freigegeben: published
  • Aufrufe: 1777
  • Tooltip

Statistik

Italien 
  • Distanz Distanz: 286km
  • Höhenmeter (Aufstieg gesamt) Hm: 11063Hm
  • Max Höhe Max Höhe: 2173m
  • tDB-index: 73.24 auf 7 Etappen Tooltip
  • Landschaft: * na ja** nicht schlecht*** prima**** richtig klasse***** top
  • Kondition: * Einfach** Mässig*** Mittel**** Schwer***** Sehr schwer
  • Technik: * S0 - fester und griffiger Untergrund; ohne besondere Schwierigkeiten** S1 - kleine Hinderniss; loserer Untergrund möglich, kleine Wurzeln und Steine*** S2 - Untergrund meist nicht verfestigt, kleinere Wurzeln u. Steine; niedrige Stufen**** S3 - stark verblockte Singletrails; enge Spitzkehren; hohe Stufen***** S4 - sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen Wurzelpassagen, Kettenblatt setzt auf

Höhenprofil

Das Höhenprofile dieser Mehrtagestour

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Dolomitencross 2011
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Wetter am Trailhead

trailheadHier der aktuelle Wetterbericht für den trailhead der Tour: Brixen (567m)

Heute
Tue: Cloudy
Temperatur: 15°C
Wind: E at 5 mph
Morgen
Wed: Thunderstorm
13°C bis 28°C
Übermorgen
Thu: Mostly Sunny
13°C bis 28°C
In 3 Tagen
Fri: Chance of Storm
11°C bis 25°C

Anfahrt: Mit der Bahn ab MUC/Hbf

Mountainbike-Touren und Alpencross
Etappe 1: Brixen - St.Andrä - Plose* - Schatzerhütte

Datum 23.07.2011 Distanz 15km Höhenmeter (Aufstieg gesamt) 1634Hm Dauer incl. Pausen 02:20h Höhenprofil Höhenprofil Etappe 1

Los ging es diesmal in Brixen (561m) im Eisacktal. Wir hatten wegen dem dauerhaft miesen Wetter den Start auf die Alpensüdseite verschoben, um der Kaltfront aus Norden möglichst zu entkommen. Jens und Jörn kamen mit dem Auto, ich kam von Süden aus dem Vinschgau mit der Bahn und der Rest mit der Bahn aus München.

Vom Bahnhof in Brixen (561m) kurbelten wir bei eigentlich tollem bike-Wetter voller Tatendrang die ersten 500Hm auf Nebenstrecke/Wanderweg rauf nach St.Andrä (1050m). Das Stück beginnt gleich recht heftig steil und auf dem holprigen Wanderweg gab es gleich die ersten Schiebepassagen, die glaube ich nicht von allen mit Applaus quittiert wurde Wink. Björn, Rainer und Jörn spielten noch mit dem Gedanken, die ganze Strecke rauf bis zur Hütte mit dem Radl zu nehmen - für den Rest war die Sache eh schon klar: es geht mit der Plosebahn (€8,- ... die bikes fahren umsonst mit!) ab St.Andrä ganz bequem die letzten 1000Hm rauf zur internal linkPlose (2050m). nach ein wenig taktischen Diskussionen setzte sich dann angesichts des aufziehenden Wetters doch der aufstiegshilfen-orientierte Siebold-Ansatz bei allen durch. Das war auch besser so, denn kaum in der Gondel fing es an zu schütten.

Oben dann erste Uneinigkeiten über das weitere Vorgehen: erst pieseln oder gleich losradeln? In 2 Gruppen dann ging es über Schotter-/Wanderwege runter zur Skihütte (1890m), wo wir sonst immer parken - und - als perfekten Einstieg in die Woche - weiter noch das letzte Stück rauf zur Schatzerhütte (1984m), wo man bei leckerstem Essen eigentlich den tollen Ausblick auf die Aferer Geissler geniessen kann Smile sofern es nicht regnet...

Der erste Tag war geschafft, die nassen Sachen hingen zum Trocknen im Heizkeller und wir g(en)ossen die ersten Gläser Rotwein

Hier ein link zu den Bildern zu dieser Etappe...


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Dolomitencross 2011: Am Start in Brixen

Auffahrt nach St.Andrä

Der erste Regenguss an der Plose .. sollte nicht der letzte gewesen sein

Die Schatzerhütte - Ziel der ersten kurzen Etappe

Mountainbike-Touren und Alpencross
Etappe 2: Schatzerhütte - St.Magdalena - Brogles Hütte* - St.Ulrich - Seiser Alm - Tiers

Datum 24.07.2011 Distanz 55km Höhenmeter (Aufstieg gesamt) 2080Hm Dauer incl. Pausen 08:00h Höhenprofil Höhenprofil Etappe 2

Durchs Winterwunderland der gesperrten trails: Ais ich morgens um 6:30 den Kopf zum ersten Mal aus dem Fenster steckte, traute ich meinen Augen nicht ... waagrechtes Schneetreiben! Aua! Surprised das Frühstück verlief entsprechend wenig euphorisch, denn wir alle hatten uns natürlich wie die Schnitzel auf die Woche in den Bergen gefreut. Nach dem Kaffee war aber klar, dass wir weiter fahren wollten und nur die Strecke ein bisschen anpassen würden. Statt über das Würzjoch und die Schlüterhütte zur Broglesalm zu fahren, entschlossen wir uns, von der Schatzerhütte (1984m) die Abkürzung über St.Magdalena und die Gschnargenhardt-Alm zu machen. Nur Björn haderre noch ein bisschen mit dem feuchten Schicksal, denn seine Sachen hatten die Nacht über in einer Plastiktüte im Heizkeller verbracht und waren nun alles andere als einsatzbereit...

Die Abfahrt runter ins Villnösstal auf der abgekürzten Route war ziemlich unspannend auf Asphalt/Forstweg, aber dafür ist der Weg rauf von St.Magdalena (1350m) aus wieder gut auf der Forststrasse zu kurbeln. Hinter der Gschnargenhardt-Alm (1996m) beginnt dann der Munkelweg, an dessen Einstieg die Wirtin mit Argusaugen die Einhaltung des bike-Verbots überwacht. Die scheint nix anderes zu tun zu haben, als am Fenster zu stehen und auf Radler zu schimpfen... Größtenteils macht ja radln auf dem Stück auch keinen Sinn und so vermieden wir die Konfrontation und schoben bis wir ausser Sichtweite waren bzw weite Stücke bis zur Brogles-Alm.

Oben an der Brogleshütte (2045m) war es saukalt und der Wind pfiff uns nur so um die Ohren. Aber immerhin waren wir bis hierhin trocken angekommen. Eigentlich hätten wir gerne den spektakuläre Trail Weg 5 runter nach St.Ulrich genommen, aber um Zeit zu sparen entschlossen wir uns für die chicken-Variante und sind nur den Forstweg ins Warme runter ins Grödnertal gedonnert ... sicher schade drum!

Auf der anderen Talseite in St.Ulrich (1225m) bei wesentlich angenehmeren Temperaturen ging es dann wieder mit der Umlaufgondel (€9,80; Radl auch umsonst) in Schonhaltung die 800Hm rauf zum Col di Mesdi (2005m) auf der Seiser Alm. Eigentlich hatten wir geplant, von hier über den Pso Duron/Mahlknechtjoch (2288m) rauf zur Tierser Alpl Hütte. Aber bei den Wetteraussichten wollten wir nicht wieder Gefahr laufen, am nächsten Morgen ganz oben im Schnee zu sitzen, und entschlossen uns für die sicherere Variante: über die Seiser Alm ging es nach Compatsch und von dort unten um den Schlern rum über den Weiherweg bis Tiers.

Den Weg runter nach Tiers sind wir ja schon internal link2007 schon mal gefahren. Aber den Einstieg zu den trails hatte ich nicht mehr im Kopf und den Alternativ-track, den ich hatte, hatte ich mir im Detail auch nicht mehr angeschaut. Also stocherten wir etwas rum, bis wir in einer Kehre schliesslich auf den Wanderweg in Richtung Razzes gestossen sind. Barbara hat der experimentelle teil hier sicher nicht so ganz behagtWink Da wir in Tiers nichts reserviert hatten und nicht alle mehr Lust hatten, sich den ganzen Weiherweg anzutun, trennten wir uns in Bad Razzes. Björn, Johannes und ich machten die high-speed Schwierigkeitsgrad S0S0-trails über Völs klar und der Rest fuhr ab da Strasse, um uns - unter der ortskundigen Führung von Jörn - ein keines nettes Hotel in Tiers zu sichern ...

Hier ein link zu den Bildern zu dieser Etappe...

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Waagrechtes Schneetreiben am nächsten Morgen ... Sad

5°Cel beim Start der 2ten Etappe an der Schatzerhütte

bike-Verbot auf dem Munkelweg

An der Broglesalm

Rainer mit dem nötigen Sarkasmus was das Wetter betrifft Wink

Mountainbike-Touren und Alpencross
Etappe 3: Tiers - Nigerpass - Karerpass - Moena - Predazzo - Pso Feudo* - Tesero

Datum 25.07.2011 Distanz 60km Höhenmeter (Aufstieg gesamt) 2581Hm Dauer incl. Pausen 10:10h Höhenprofil Höhenprofil Etappe 3

Trail-Tag im Latemar: Von Tiers ging es nach einem gemütlichen Frühstück in Richtung Gasthof Schönblick wieder rauf auf den ursprünglich geplanten track, der vom Schlern runter kam. Irgendwann zeichnete sich ziemlich deutlich ab, dass Jörn ähnliche Wegfinder-Gene hat, wie ich Wink als ich zu meiner Schande eingestehen musste, dass sein Vorschlag vom Forstweg links abzubiegen, um die Radl steil die Wiese hochzuschieben, der von mir rüde als "Unsinn" abgetan wurde, doch der richtige war, konnte man seine Genugtuung im Gesicht ablesen Very Happy egal, wir waren auf dem richtigen Weg 7/6U in Richtung St.Zyprian. Am Völsegger Bild dann die erste Panne: Jörn's kindshock-Sattelstütze gab den Geist auf und er war bekam den Sattel nicht mehr oben fixiert. Zuerst wurde versucht per heimischem internet-Recherche-Team Hilfe zu bekommen bzw vom ortsansässigen kindshock Test-cener in Steinegg Hilfe/Ersatz zu bekommen .. ohne Erfolg. Dann kam die Stunde von McGywer! Mit einem passenden Stück Holz und 2 Kabelbindern gelang es uns, die Stütze so zu fixieren, dass sie nicht mehr abtauchte ... das sollten wir uns patentieren lassen Wink dann weiter nach St.Zyprian (1065m).

Ab St.Zyprian ging es dann auf dem Forstweg abseits der Strasse unterhalb des Rosengartens bis rauf zum Nigerpass (1668m) und von dort auf der Strasse weiter bis zum Karer See (1609m). Hier hatten wir dann mal wieder die Wahl der Qual: entweder weiter auf dem Forstweg rechts um den Latemar herum leicht bergauf bis zum Reiterjoch (1990m), über das wir schon internal linkbei der Tour 2009 gekommen sind. Oder - grins - am Karerpass links über einen Waldtrail runter nach Moena, dann von Predazzo wieder rauf zum Pso Feudo. ratet mal, welche Option wir genommen haben? Wink

Doch der Reihe nach - vom Karerpass (1745m) ging es zuerst ein Stück die Strasse in Richtung Moena runter. In einer Linkskehre zweigte dann der Wanderweg 317 rechts ab. Zuerst war das nur ein grober Schotterweg und ich hatte mal wieder Zweifel an der Wegführung. Doch bald wechselte das Ganze in eine schmalen Schwierigkeitsgrad S1S1+ single-trail mit Waldboden (und viel Matsch), Stufen und vielen wurzeligen Passagen, der sich durch den Wald bis runter nach Moena schlängelte. Das war mal ein prima Auftakt Very Happy ich versuchte auf dem Stück meine neu erlernte Spitzkehren-Hüpf-Technik zu verbessern und konnte einige Bonuspunkte für unelegantes Absteigen verbuchen Wink

In Moena (1148m) dann fuhr Jörn alleine los nach Predazzo, um Ersatz für seine schlappe Sattelstütze zu bekommen. Bei jedem trail die Stock/Kabelbinder-Variante wieder anzulegen war ihm dann doch zu mühevoll. Barbara entschloss sich dann später auch, den zweiten trail-Teil auszulassen und fuhr mit Jörn voraus ins Hotel nach Tesero. Der lustige Rest nahm in Predazzo (1035m) die Gondel/Sessellift-Variante rauf zum Pso Feudo (2200m) und freute sich auf die Dinge, die da kommen sollten...

Vom Pass fährt man zuerst wieder ein Stück auf der Versorgungsstrasse runter bis nach Pampeago (1760m). Dort zweigt dann der Wanderweg (62/63) ab, der 8km lang am Hang des Val Stava entlang bis runter nach Tesero führt. Dieser Schwierigkeitsgrad S2S2-trail war der Hammer! high-speed pur immer auf schönstem Waldboden mit Stufen, engen Passagen am Abgrund, Spitzkehren und wurzeligen trails ... ok: die vielen überflüssigen Gegenanstiege will ich nicht verschweigen Sad Björn nahm eine der vielen Engstellen als Anlass, mit dem Rucksack einzufädeln und sich über den Lenker in einen Haufen frisch geschnittenes Holz im Abgrund zu verabschieden. Er hatte ziemlich Glück dabei, denn da unten hätte es genügend Gelegenheit gegeben, der Tour ein jähes Ende zu bereiten.

Uns brannten ganz schön die Hände und wir waren ziemlich ausgepowert nach dem Feuerwerk als wir um 19:00 dann endlich unten in Panchia (1061m) im Val di Fiemme einliefen.

Hier ein link zu den Bildern zu dieser Etappe...


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Oberhalb von Völs

was man mit einem Stück Holz und ein paar Kabelbindern nicht alles machen kann ...

Auf dem Waldtrail vom Karerpass nach Moena

...und in dem Haufen Holz bin ich gelandet!

Mountainbike-Touren und Alpencross
Etappe 4: Tesero - Pso Sadole* - Rif. Refavaie - (Pso Cinque Croci) - Spera

Datum 26.07.2011 Distanz 21km Höhenmeter (Aufstieg gesamt) 1162Hm Dauer incl. Pausen 04:50h Höhenprofil Höhenprofil Etappe 4

Durchs Lagorai: "Kurz hinter Tesero (1061m) startet der 4te Tag mit einer langen aber gut fahrbare Auffahrt auf Asphalt/Forstwegen zum Pso Sadole im einsamen Lagorai" .. So hatte ich das ganze zumindest geplant Wink die Auffahrt vom Val di Fiemme erwies sich aber als 20+%ige Rampe, die wir nur in Schlangenlinien geschafft haben. Wenn uns jemand gesehen hätte, wie wir zu acht hintereinander in engen Schlangenlinien die sausteile Asphaltstrasse raufkurbeln, hätte er sicher gedacht, wir sind besoffen. Aber auf die Art bekam man die Steigungsanzeige vom Garmin wenigsten unter 15%. Am Ende der Asphaltstrecke dann wird der Weg erträglicher und führt den Rest mit geradezu mässigen 10%-13% bis ans Ende des Weges hinter der Malga Sadole (1594m). Bis hier rauf war ein solcher Betrieb an Autos und Wanderern, dass ich die Geschichten über das einsame Lagorai ins Reich der Fabeln verbannen möchte. Oben an der Malga gruben mehrere Bagger riesige Parkplatzflächen aus, die einem den Angstschweiss in die Augen trieben. Keine Ahnung, was die da oben vor haben ... Wies'n?? Supermärkte? hmmmm....

Die letzten 200Hm musste man das Radl dann entspannt noch bis zum Pso Sadole (2065m) schieben. Rainer und Jörn hatten sich bis hier oben mal wieder einen ordentlichen Vorsprung rausgekurbelt und genossen die Sonne da oben. Der Rest keuchte noch kurz bevor wir uns wieder auf den Weg machten, denn das Wetter schien mal wieder umzuschlagen. Das erste Stück runter ist ziemlich holprig und steil und sicher nicht für alle die Erfüllung des trail-Traums gewesen Wink ich holte mir zu allem Überfluss noch einen chain-suck und musste auf die Hilfe des anwesenden Team-Technikers Jörn zurückgreifen. Als wir dann endlich an der Forststrasse ankamen, wo die anderen mit der Masse an Mücken kämpten, begann es ordentlich zu schütten. Irgendwie waren wir in Hektik und hatten keine Bock mehr auf schlibberige Schlammtrails und haben dann den eigentlich anstehen Waldtrail runter zum Rif. Refavaie ausgelassen. Sehr schade, denn ich glaub, der hätte sich richtig gelohnt.

Am Rif. Refavaie (1116m) dann Mittagspause im trockenen mit einer super-netten Bedienung. Dann passierte das, was auf den meisten Touren bei strömenden Regen am 4ten Tag passiert ... man sucht nach Alternativen Wink selbst Björn, der sonst eigentlich immer kurbelt, fing an ausserordentliches organisatorisches Talent zu entwickeln, um den nächsten 900Hm in Regen und Kälte rauf zum Pso Cinque Croci (2018m) zu entgehen ... legen wir nun besser den Mantel des Schweigens über unseren nächsten Streckenabschnitt von dem ich nur die statistischen Werte nennen will: 80km/1.5h/€45,-p.P. und schliessen wir den Tag in Spera (553m) im Valsugana ab, wo wir mal wieder in einem kleinen Hotel übernachteten.

Überflüssig zu erwähnen, dass hier im Valsugana wieder unverschämt schönes Wetter war und wir uns ein bisschen doof vorkamen als noch 2 Gruppen AXer über den Cinque Croci runter in unser Hotel kamen ...

Hier ein link zu den Bildern zu dieser Etappe...

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unser Service-Techniker bei der Arbeit ... da schaut man doch gerne zu Wink

In Richtung Pso Sadole

Kurzes trail-Stück bei der Auffahrt zum Pso Sadole

Zum Pso Sadole - die letzten 200Hm mit schieben

Anstrengendes Stück zwischen Rif Refavaie und dem Valsugana

Im Valsugana - endlich wieder Sonne

Mountainbike-Touren und Alpencross
Etappe 5: Spera - Caldonazzo - Pso della Fricca - Carbonare - Pso Coe*

Datum 27.07.2011 Distanz 49km Höhenmeter (Aufstieg gesamt) 1314Hm Dauer incl. Pausen 05:10h Höhenprofil Höhenprofil Etappe 5

Zu den Sette Communi: Bei Sonnenschein sieht doch gleich wieder alles ganz anders aus Smile der Tag fing in frisch gewaschenen Klamotten mit lockeren 25km an, die wir im Valsugana auf dem Radweg bis Caldonazzo (450m) kurbelten. Dann folgte eine kurze Asphaltauffahrt bis San Nicolo, wo wir erst mal Kaffee-Pause machten ... man ist ja schliesslich im Urlaub! Hinter San Nicolo beginnt dann das Stück auf einer alten Strasse über den Pso della Fricca (1110m) rauf auf die internal linkHochebene der 7 Gemeinden (Altopiano dei Sette Communi) bis nach Carbonare (1074m). Das Stück - bei dem Tremalzo-feeling aufkommt - führt über Wiesen, alten Karrenwege und über die alte, verfallene Strasse nach Carbonare Man fährt durch alte Tunnel und über Schutthaufen und immer nahe am Abgrund Wink

Doch schon bald zogen mal wieder dicke Wolken auf und wir machten, dass wir rauf kamen. Weiter ging es mit viel Asphalt/Schotter/Forstwege über den Pso Somme (1343m) immer bergauf bis zum Rifugio Stella d'Italia (1536m) kurz vor dem Pso Coe (1610m) wo wir zur Abwechslung mal trocken einliefen und den Rest des Nachmittags versuchten, eine möglichst hohe Rechnung durch Kaffee, Kuchen, Bier und andere Leckereien zu verursachen Wink

Insgesamt war das keine wirkliche Traumetappe, aber irgendwie muss man da halt rauf ...

Hier ein link zu den Bildern zu dieser Etappe...


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Dolomitencross 2011 - in Spera

In Borgo Valsugana

Wiesentrail bei der Auffahrt zum Pso Fricca

Am Pso Fricca

Kleine Expedition ins Fort Dosso Sommo in Badelatschen

Mountainbike-Touren und Alpencross
Etappe 6: Pso Coe - Mte Maggio - Beber - Colle Xomo - Pasubio*

Datum 28.07.2011 Distanz 35km Höhenmeter (Aufstieg gesamt) 1698Hm Dauer incl. Pausen 07:00h Höhenprofil Höhenprofil Etappe 6

Zum Pasubio: Wieder ein perfekter Morgen mit Sonnenschein vom Feinsten! Vom Rifugio ging es vorbei am Fort Dosso Somme (1613m), in dem Björn und Jörn gestern schon die Expeditionstauglichkeit ihrer Badelatschen getestet hatten, das letzte Stück rauf zum Pso Coe (1610m), dann über den Sentiere della Pace mit etwas Schieben das kurze holprige Stück rauf zum Monte Maggio (1853m). Hier oben hat man sicher einen der schönsten 360Grad-Rundum-Blicke auf der ganzen Tour!

Auf den trail auf dem E5 runter zum Pso delle Borcola hatte ich mich wegen der vielen Geschichten, die um dieses Stück ranken,  schon richtig gefreut! Aber es kam mal wieder ein bisschen anders - ich hatte Höhenangst! Und zwar richtige!! Ich kenn das Gefühl sonst gar nicht und mach mich immer über die Leute lustig, die 2m weit weg von der Kante gehen. Aber heute hatte es mich erwischt. Ich klebte am Felsrand und konnte einfach nicht radln - keinen Meter! Selbst unten im Wald hinter dem LKW bin ich nur sehr zögerlich wieder aufs Radl gestiegen. Wenn also einer wissen will, wie der trail war, dann fragt bitte jemanden anders .... Jörn hat wahrscheinlich auch nicht die besten Erinnerungen an das Stück, denn es kostete ihn das Schaltwerk. Er blieb an einem Fels hängen und riss sich den Käfig ab. Schade, denn für ihn und Jens bedeutete das das Ende der Tour. Er wollte nicht mehr wirklich mit seinem nun zum single-speeder mutierten bike auf den Pasubio. Am Pso delle Borcola (1210m) trennten wir uns und die beiden fuhren ab in Richtung Rovereto.

Wir restlichen Sechs rollten weiter auf der Strasse die nächsten 600Hm runter nach Beber (641m). Hier fing nun der längste Anstieg der Tour an: 1300Hm am Stück. Zuerst ging es über die brandneu asphaltierte Strasse rauf zum Colle Xomo (1058m). Hier beim Mittagessen entschlossen wir uns, nicht über die Strada degli Eroi sondern über die Strada degli Scarubbi rauf zum Pasubio zu fahren, da schon wieder dicke Wolken aufzogen und wir hofften, dass uns das mindestens 30min Zeit sparen würde. Die Schotterstrasse ist in perfektem Zustand und wir kurbelten um die Wette gegen das Wetter ... doch 20min vor der Porte Pasubio (1928m) hatten wir dann verloren. Ein ordentlicher Schüttler erwischte uns auf dem offenen letzten Stück vor dem Rifugio Generale Achille Papa.

Der letzte Abend der Tour wurde - wie alle anderen Abende der Tour - standesgemäß mit ordentlich viel lokalem roten und weißem Traubensaft und etlichen Nebenprodukten der Tresterei begossen. Irgendwie muss ma ja wieder trocken und warm werden Wink

Hier ein link zu den Bildern zu dieser Etappe...

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Morgenstimmung am Pso Coe - Blick auf die Dolomiten im Norden

Am Monte Maggio

trails am Monte Maggio

trails am Monte Maggio

single-speeder am Monte Maggio

Auffahrt zum Pasubio auf der Strada degli Scarubbio

Mountainbike-Touren und Alpencross
Etappe 7: Pasubio - Sette Croci* - Bocch. di Foxi - Rovereto - Torbole

Datum 29.07.2011 Distanz 52km Höhenmeter (Aufstieg gesamt) 594Hm Dauer incl. Pausen 05:20h Höhenprofil Höhenprofil Etappe 7

Finale furioso: das Beste soll man sich bis Schluss aufheben ... los ging es wieder bei kühlem, sonnigem Bergwetter mit einer kurzen Auffahrt in Richtung Pasubio. An die letzte Etappe hatten alle hohe Erwartungen gesetzt, denn keiner von uns war zuvor mal auf dem Pasubio gewesen und wir hatten alle viel davon gehört. Am Arco Romano fängt dann der Teil an, der mit Schautafeln gespickt ist. Die Piste endet am ehemaligen Kommandostand der Italiener. Ab da zieht sich der Wanderweg E5 über die zerklüftete, zerbombte Landschaft oben auf der Pasubio-Platte und man schiebt mehr als man fährt. Es geht ziemlich holprig vorbei an den Sette Croci (2076m) und weiter über den Rücken des Roite-Sattel (2081m). Insgesamt zog es sich ziemlich bis wir wieder richtig fahren konnten. Der obere Teil des Weges ist dann ein unschwieriger trail mit spektakulären Ausblicken auf den Monte Zugna immer am Hang entlang runter zur Malga Pozza und bis zum Rif. Lancia (1825m).

Barbara und Johannes entschlossen sich hier, denn letzten Teil des Weges über die Bocchetta di Foxi (1720m) auszulassen und direkt runter nach Rovereto zu cruisen .. aber auch da haben sie wohl noch einige trails mitgenommen Wink Björn, Ralph, Rainer und ich schoben noch die letzten 50Hm rauf, wo der letze trail der Tour auf uns wartete: die 100 Serpentinen runter bis Anghebeni (632m) ... über den absolut perfekten Schwierigkeitsgrad S2S2--trail brauch ich nicht viel sagen, oder?!

Dann nur noch ausrollen bis Rovereto (204m) und als Schlusshäppchen noch das Stückchen über Pso San Giovanni (278m) rüber bis Torbole (65m). Das Gefühl, das man hat, wenn man nach 7 Tagen oben in Nago steht und über den See schaut, muss ich nicht beschreiben Very Happy das war eine prima Woche! Also rauf aufs rad und runterrollen nach Torbole und ein Bierchen oder zwei in der Bar am Strand Very Happy

Hier ein link zu den Bildern zu dieser Etappe...


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Morgens um 6:00 am Pasubio

trail-Stück an den Sette Croci

Abfahrt vom Pasubio

Am Pasubio

trails an der Bochetta dei Foxi

die feierliche Seebestattung meiner alten Shimanos MD75 ...

Kommentare

Hier könnt ihr einen Kommentar (Warum gerade diese Tour? Wieso bei mir auf der Seite und nicht z.Bsp. beim mountainbikeMagazin?...), aktuelle Infos (Hütten? Zustand der Tour? Fehler in meiner Tourenbeschreibung) zu dieser Tour oder zu meiner Seite allgemein abgeben. Jegliches feed-back ist willkommen Smile !

Kommentare 

 
0 # baraber 2011-03-29 16:45
Whow, tolle Tour - Viel Spass dabei.
Ein paar Abschnitte stehen bei mir auch noch auf der
'to-do-list' Pasubio, Sadole, Seiser Alm .

Du bleibst wohl eine super Quelle für Gps - Daten.

Viele Grüße

baraber
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0 # martin 2011-03-31 12:30
man tut, was man kann :oops: danke
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0 # steiggeist 2011-06-02 13:36
freue mich das unser video als appetitanreger zu sehen!

s.g. andreas
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0 # martin 2011-06-05 20:56
Servus Andreas - ja .. dein Video (http://www.youtube.com/watch?v=WB6Aiqk561s) ist eine prima Einstimmung :-) leider mussten wir nur das Stück am Schlern wegen dem Wetter auslassen .. das näöchste Mal dann ;-)
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tourDB - Pick

Mountainbike-Touren und Alpencross

Tagestour Tagestour
12345(4.00/1 Bewertungen)
Distanz 24km
Höhenmeter (Aufstieg gesamt) 858Hm
Diese Runde war so schon mal sowohl in der bike als auch im freeride-Magazin (http://www.dk-content.de/freeride/pdf-archiv/bayern-trails-0207.pdf) beschrieben und stand schon länger bei mir auf dem... weiter...

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